Hans Dröst

meine Fotografie

Blending Cologne - Making Of

By 23:50 , , ,


Alles fängt mit einer Idee an. Dabei hatte nicht ich die Idee, sondern mich inspirierte das Projekt The Collective Snapchot von Pep Ventosa. Abweichend habe ich als Grundlage nicht wie Pep Ventosa die Fotos aus dem Internet gezogen, sondern selbst fotografiert. 



Die digitalen Aufbereitung zum fertigen Bild habe ich mir durch Internetrecherche und Ausprobieren in Ps erarbeit. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten und Wege zu guten Ergebnissen. Im folgenden beschreibe ich Eine der möglichken Vorgegehensweisen.

Vorab noch ein Tip. Zur Verrechnung vom Ebenen in PS möchte ich noch auf ein Video von Video2brain hinweisen.




Der Workflow ist nicht so schwer und auch nicht so langwierig, wie denken könnte.



Als Grundlage sind so ca. 30-50 Fotos nötig. Dabei ist es sinnvoll, die meisten Fotos mit gleicher Brennweite und ungefähr gleichem Bildmittelpunkt bei leicht veränderter Perspektive zu aufzunehmen. 
Dazu schreitet man die Front zum Motiv von einer Seite zur anderen Ab und fotografiert in Abständen. Zusätzlich sollte dazwischen auch mal für einzelne Fotos die Brennweite und der Mittelpunkt verändert werden.



In der Nachbearbeitung Sucht man sich aus den vorhandenen Fotos ca. 10 bis 15 heraus und läd Sie in Ps (ich verwende CS6) über <Datei><Skripten><Dateien in Stapel laden> .

Damit ist jedes Foto als einzelne Ebene sichtbar. Nun brauchen die Ebenen nur noch geschickt überlagert werden und das Bild ist bis auf Kosmetik, Helligkeit, Kontrast oder andere Feinheiten fertig.


Ein Weg dazu ist Folgender:

Ich markiere Alle Ebenen bis auf die unterste, dann stelle ich die Überblendung auf „Hartes Licht“ bei einer Deckkraft von ca. 8-20, je nach Gefühl und Bilderanzahl. Das Ergebnis ist sofort sichtbar. Jetzt kann man die Überblendung und die Deckkraft einzelner Ebenen noch nach Lust und Laune solange ändern bis das Ergebnis zufriedenstellend ist. Zusätzlich kann es sich lohnen, noch zusätzliche Bilder als Ebenen über <Datei><Plazieren>zu laden.

Manchmal kommt nicht das gewünschte Ergebnis zutage, da bleibt nur, nochmal von vorn anzufangen. 

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